di James Crowe

MAIRE, ein Technologie- und Ingenieurskonzern, der in 50 Ländern tätig ist, etabliert sich über seine Abteilung für nachhaltige Lösungen Nextchem in Deutschland als wichtiger Akteur der Energiewende. Mit fortschrittlichen Technologien für die Produktion von Wasserstoff, Methanol, Ammoniak und nachhaltigen Kraftstoffen ist Nextchem in Deutschland mit zwei technologischen Spitzenunternehmen vertreten: GasConTec und TPI. Diese Unternehmen treiben ein konkretes und replizierbares Modell der Dekarbonisierung voran, da der Energiemix der Zukunft vielfältig, zirkulär und weniger umweltbelastend sein wird – aber um diese Herausforderung zu gewinnen, müssen wir jetzt handeln.

Im Herzen der europäischen industriellen Transformation spielt Deutschland eine zentrale Rolle im globalen Kampf gegen den Klimawandel. Hier, zwischen Innovation und Ingenieurstradition, ist Nextchem mit seinen deutschen Tochtergesellschaften GasConTec GmbH (GCT) und TPI GmbH ein Schlüsselakteur bei der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. GasConTec und TPI, mit Sitz in Bad Homburg bzw. Braunschweig, entwickeln und implementieren innovative Technologien, um die Energiewende in Deutschland, Europa und weltweit zu industrialisieren.

Gegründet im Jahr 2018 ist Nextchem die Technologieabteilung von MAIRE, einem Konzern mit über 10.000 Mitarbeitern in 50 Ländern und einem konsolidierten Umsatz von 5,9 Milliarden Euro im Jahr 2024. MAIRE ist von Nordamerika bis Südostasien als Anbieter von CO₂-armen Technologien und als Realisator großer integrierter Projekte tätig. Das Ziel ist klar: die Industrie in eine kohlenstoffarme Zukunft zu führen, mit bereits verfügbaren technologischen Lösungen und kontinuierlichen Forschungsinvestitionen, um mittelfristig nachhaltige Null-Emissions-Technologien zu erreichen.

Deutschland als strategische Basis für eine globale Industrie

GasConTec, mit Sitz in Bad Homburg, ist heute eines der Aushängeschilder dieser Strategie. Mit über 80 Patenten und einem international anerkannten Ruf entwickelt das Unternehmen fortschrittliche Technologien für die Produktion von Methanol, Wasserstoff und Ammoniak – entscheidend für die chemische Industrie, die Düngemittelproduktion, aber auch für nachhaltige Mobilität und alternative Kraftstoffe. Nach der Vision von Nextchem muss der Energiemix so vielfältig wie möglich sein. Gas, ergänzt durch CO₂-Abscheidungs-Systeme, wird eine wichtige Rolle spielen, flankiert von erneuerbaren Energien und zirkulären Lösungen wie der Energierückgewinnung aus landwirtschaftlichen, tierischen und Kunststoffabfällen.

TPI, mit Büros in Braunschweig, integriert diese Lösungen vor Ort durch fortschrittliche Ingenieurleistungen, Projektmanagement und technische Dienste, die in enger Verbindung mit der deutschen Industrie und lokalen Institutionen stehen. Die Synergie zwischen Technologie und Ingenieurswesen ermöglicht es dem Konzern, schnell zu handeln und seine Technologien an die spezifischen Bedürfnisse des deutschen und globalen Marktes anzupassen.

Dekarbonisierung beginnt heute, nicht morgen

Während vielerorts über die Energiewende bis 2050 gesprochen wird, hat die MAIRE-Gruppe bereits einsatzbereite Lösungen für die Industrie. Das Schlüsselprinzip lautet:
„Low-carbon now, green later“ – also mit verfügbaren und CO₂-armen Technologien beginnen, um die Industrie Schritt für Schritt in eine emissionsfreie Zukunft zu führen.

Jährlich werden etwa 400 Millionen Tonnen Polymere produziert, aber nur 9 % werden recycelt. Dies unterstreicht die Dringlichkeit neuer Energieträger und zirkulärer Lösungen wie chemisches Recycling oder energetische Verwertung von Abfällen. Genau in diese Richtung geht das Nextchem-Portfolio: chemisches Recycling, synthetische Kraftstoffe, grüner Wasserstoff, nachhaltiges Methanol, emissionsarmes Ammoniak und Technologien für nachhaltige Düngemittel.

Doch es handelt sich nicht nur um eine technologische Frage – es ist eine branchenübergreifende Herausforderung, um neue nachhaltige Energiequellen zu schaffen, die langfristig Energiesicherheit und Unabhängigkeit gewährleisten. Die größte Herausforderung heute ist die Elektrifizierung, insbesondere angesichts des exponentiellen Wachstums von Rechenzentren und der damit verbundenen künstlichen Intelligenz. Diese Systeme benötigen immer mehr Energie, und die Lösung kann nicht nur eine einzige Quelle sein, sondern ein Mix alternativer Systeme und Quellen.

Angesichts dieses Szenarios sind der Energie- und Chemiesektor aufgerufen, sofort zu handeln – mit gezielten Investitionen, resilienter Infrastruktur und kontinuierlicher Innovation.

Ein europäisches Industrie-Modell für die Welt

Vor diesem Hintergrund spielt die Präsenz in Deutschland eine zentrale Rolle. Hier sind die Nextchem-Tochtergesellschaften fest im industriellen Gefüge verankert und bieten Technologie, qualifizierte Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum. TPI und GasConTec sind die operative und technologische Speerspitze von Nextchem und MAIRE in Deutschland – von hier aus werden vorbildliche Modelle exportiert, die in Europa und weltweit reproduzierbar sind.

Deutschland, mit seiner zukunftsorientierten industriellen Vision, ist der ideale Kontext, um eine low-carbon-Industrie zu entwickeln. Und genau von hier aus startet eine konkrete Revolution – nicht mit Schlagworten, sondern mit innovativen Lösungen, Technologie, internationalen Kunden und lokal verankertem Know-how.

Die Dekarbonisierung ist also keine Wette auf die Zukunft mehr, sondern eine Notwendigkeit. Dank einer Strategie, die globale Vision und lokale Präsenz vereint, bieten MAIRE und Nextchem, gestützt auf Unternehmen wie GasConTec und TPI, ein konkretes und nachhaltiges industrielles Modell.

L’articolo Aus Deutschland startet die industrielle Revolution für die Energiewende mit dem MAIRE-Modell proviene da Associated Medias.